Fehler „Zu viele Weiterleitungen“: So beheben Sie die Weiterleitungsschleife

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Was ist, wenn Ihre Website nicht aufgrund eines Serverausfalls, sondern wegen einer fehlerhaft konfigurierten Weiterleitung nicht erreichbar ist? Der Fehler „Too many redirects“ kann sowohl Besucher als auch Sie selbst, wenn Sie versuchen, sich in das WordPress-Admin-Panel einzuloggen, daran hindern, die Seite zu öffnen. Die Meldung des Browsers allein gibt keinen Aufschluss darüber, ob das Problem bei Ihrem Gerät oder in den Einstellungen Ihrer Website liegt.

Eine Weiterleitungsschleife entsteht, wenn zwei oder mehr Regeln den Browser nacheinander von einer Adresse zur nächsten und dann wieder zurück zur vorherigen weiterleiten. Ursachen hierfür können beispielsweise im Browser gespeicherte Daten, die URL-Einstellungen von WordPress, ein Plugin, die .htaccess-Datei oder die HTTPS-Konfiguration sein. Willkürliche Änderungen können die Erreichbarkeit der Seite weiter beeinträchtigen; daher sollten Sie zunächst die möglichen Ursachen eingrenzen.

In dieser Anleitung gehen wir in einer sicheren Reihenfolge vor: Zunächst überprüfen wir den Browser, anschließend die WordPress-Einstellungen, die Plugins und die Weiterleitungsregeln. Wir zeigen Ihnen auch, wann es sinnvoll ist, eine Überprüfung auf Hosting- oder Serverseite zu beantragen, damit Sie den Fehler gezielt beheben und unnötige Änderungen vermeiden können.

Was bedeutet der Fehler „Too many redirects“ und warum tritt er auf?

Der Fehler „Too many redirects“ tritt auf, wenn der Browser beim Aufrufen einer Webadresse Umleitungen erhält, die nicht zu einer endgültigen Seite führen. Die Meldung weist auf den Fehlschlag der Anfrage hin, beweist jedoch nicht per se, dass der Browser fehlerhaft ist oder dass das gesamte System der Website ausgefallen ist. Die Ursache kann lokal liegen, beispielsweise in einem gespeicherten Cookie, ist jedoch häufig in den Einstellungen der Website oder des Servers zu suchen.

Eine Weiterleitungsschleife entsteht durch wiederholte Adresswechsel: Eine URL leitet die Anfrage an eine andere weiter, die sie dann wiederum an die ursprüngliche Adresse zurückleitet. Ein häufiges Beispiel hierfür ist, wenn das System gleichzeitig versucht, den Besucher sowohl auf die Adresse mit „www“ als auch auf die Adresse ohne „www“ umzuleiten. Dies kann bei jeder Website vorkommen, nicht nur bei WordPress.

Wie funktioniert die Weiterleitungsschleife?

Nehmen wir an, die Adresse http://pelda.hu leitet auf HTTPS weiter, während die Regel für die Adresse https://pelda.hu die Version mit „www“ anfordert, wo wiederum eine andere Einstellung den Browser zur Adresse ohne „www“ weiterleitet. Die Anfrage gelangt somit immer wieder zu einer anderen URL. Der Browser erhält den Inhalt der endgültigen Seite nicht und bricht daher nach einer gewissen Zeit den Versuch ab und zeigt eine Fehlermeldung an. Die zulässige Anzahl von Weiterleitungen kann je nach Browser variieren.

Wo kann es zu zu vielen Weiterleitungen kommen?

Trennen Sie zur Fehlersuche jene Ebenen voneinander, die eine Weiterleitung oder Einstellungen enthalten könnten, die den Weg der Anfrage beeinflussen. Dasselbe Symptom kann von mehreren Stellen ausgehen, weshalb die Meldung des Browsers allein nicht ausreicht, um die Ursache zu identifizieren.

  • Browser: Gespeicherte Cookies oder zwischengespeicherte Daten können das Öffnen der Seite beeinträchtigen. Falls die Website in einem anderen Browser oder im Inkognito-Modus funktioniert, prüfen Sie bitte auch diese Möglichkeit.
  • WordPress: Die WordPress-Adresse und die Website-Adresse können sich beispielsweise hinsichtlich des Protokolls (HTTP/HTTPS) oder des Präfixes „www“ unterscheiden. Auch ein Plugin kann eine Weiterleitung auslösen, die mit anderen Einstellungen der Website in Konflikt steht.
  • Serverkonfiguration: Die auf dem Webhost festgelegten Regeln, beispielsweise Weiterleitungen in der Apache-.htaccess-Datei oder in den Nginx-Einstellungen, können den eigenen Regeln von WordPress widersprechen.
  • DNS: Der DNS-Server leitet den Domainnamen an den entsprechenden Server weiter, führt jedoch selbst keine HTTP-Weiterleitung durch. Bei fehlerhaften oder auf ein anderes Ziel verweisenden Einträgen kann die Anfrage jedoch bei einem Server eingehen, für den andere Weiterleitungsregeln gelten.

Die auf dem Webhosting-Konto eingerichtete Weiterleitung ist in der Serverantwort enthalten, während eine von der Website initiierte Weiterleitung beispielsweise durch WordPress oder ein Plugin ausgelöst werden kann. Beide Ebenen können zwar einzeln einwandfrei funktionieren, zusammen können sie jedoch eine Schleife bilden. Wichtig ist die einheitliche Adressvariante: Verwenden Sie in allen Konfigurationsebenen konsequent dieselbe Form – entweder HTTP oder HTTPS sowie entweder mit „www“ oder als Root-Domain.

Warum verursacht die WordPress-Konfiguration eine Weiterleitungsschleife?

WordPress kann die Website-Adresse und Weiterleitungen an mehreren Stellen verwalten. Wenn diese Einstellungen von den im WordPress-Hosting oder in einem Plugin festgelegten Regeln abweichen, kann das System dem Browser widersprüchliche Anweisungen geben. Der Fehler „Too many redirects“ ist nicht unbedingt auf eine einzige fehlerhafte Einstellung zurückzuführen: Auch zwei unabhängig voneinander funktionierende Regeln können gemeinsam eine Schleife erzeugen.

Die WordPress-Adresse und die Adresse der Website

Sobald Sie sich im Administrationsbereich angemeldet haben, können Sie die beiden Adressen auf der Seite „Einstellungen → Allgemein“ überprüfen. Die „WordPress-Adresse (URL)“ gibt den Installationsort von WordPress an, während die „Website-Adresse (URL)“ festlegt, unter welcher Adresse die Seite für Besucher erreichbar ist. Das Protokoll und das Domain-Format müssen in beiden Feldern übereinstimmen.

Wenn beispielsweise die WordPress-Adresse https://pelda.hu lautet, die Website-Adresse jedoch http://www.pelda.hu, verwendet das System ein anderes Protokoll und eine andere „www“-Variante. Wenn eine andere Einstellung eine dieser Angaben überschreibt, kann es zu einer Schleife kommen. Notieren Sie sich zunächst die aktuellen Werte und ändern Sie diese erst, nachdem Sie festgestellt haben, welche Adressvariante für die Website verwendet werden soll.

Sollten Sie sich nicht in den Administrationsbereich einloggen können, ändern Sie die in der Datenbank gespeicherten Adressen bitte nicht ohne vorherige Überprüfung. Ein fehlerhafter Wert kann die Erreichbarkeit weiter beeinträchtigen. Erstellen Sie in diesem Fall zunächst ein Backup oder bitten Sie den Hosting-Anbieter um Unterstützung bei der Überprüfung der Einstellungen.

Konflikte zwischen HTTPS-Einstellungen und Plugins

Die Umstellung auf HTTPS kann durch mehrere Ebenen erzwungen werden: durch WordPress, ein Sicherheits- oder Weiterleitungs-Plugin sowie den Webserver. Wenn beispielsweise das Plugin auf HTTPS weiterleitet, während eine andere Regel die Anfrage zurück zur ursprünglichen HTTP-Adresse leitet, kann es zu einer Weiterleitungsschleife kommen. Überprüfen Sie, welche Einstellungen die HTTPS-Verarbeitung steuern, und aktivieren Sie nicht mehrere Weiterleitungen mit identischer Funktion gleichzeitig.

Gehen Sie bei der Überprüfung der Plugins vorsichtig vor. Erstellen Sie vorab eine Sicherungskopie und deaktivieren Sie dann versuchsweise jeweils nur ein Plugin, das Weiterleitungen oder die erzwungene HTTPS-Verbindung verwaltet. Überprüfen Sie die Seite nach jeder Änderung, damit Sie fehlerhafte Einstellungen leichter identifizieren können. Die Änderung sollte rückgängig gemacht werden können; löschen Sie keine Plugins oder Konfigurationsdateien nur zu Testzwecken.

Sichere weitere Fehlersuche

Wenn die URLs korrekt sind, der Fehler jedoch weiterhin auftritt, könnte die WordPress-Protokollierung der nächste Schritt sein. Die Anleitung zur Fehlerbehebung in WordPress durch Aktivierung des WP_DEBUG-Modus kann Ihnen helfen zu verstehen, wie PHP-Fehler untersucht werden können; die Protokollierung allein behebt den Weiterleitungsfehler jedoch nicht. Machen Sie die Protokolle nicht öffentlich zugänglich, da sie sensible technische Daten enthalten können. Wenn Sie sich einen Überblick über die WordPress-Betriebsumgebung verschaffen möchten, kann Ihnen die Anleitung zum WordPress-Hosting weitere Anhaltspunkte bieten.

Sollten Sie die Überprüfung aufgrund einer nicht erreichbaren Administration nicht durchführen können oder sollte der Fehler auch nach der Überprüfung der Plugins weiterhin bestehen, überprüfen Sie bitte auch die serverseitigen Einstellungen. Eine ausführlichere Anleitung zu WordPress und dem WordPress-Hosting kann Ihnen dabei helfen, zu entscheiden, auf welcher Einstellungsebene Sie die Überprüfung fortsetzen sollten.

Browserfehler oder serverseitige Weiterleitung? So unterscheiden Sie beides

Sie können die Ursache des Fehlers „Too many redirects“ durch gezielte Tests eingrenzen. Prüfen Sie zunächst, ob das Problem nur in einem Browser und auf einem Gerät auftritt oder ob es sich auch in anderen Umgebungen wiederholen lässt. Der Vergleich der Ergebnisse über mehrere Browser und Geräte hinweg hilft dabei, den Ort des Fehlers einzugrenzen. Dadurch wird die fehlerhafte Einstellung zwar nicht automatisch identifiziert, es zeigt jedoch, ob es sinnvoll ist, die Untersuchung anhand des lokalen Browserstatus oder der Website fortzusetzen.

Untersuchte Schicht Charakteristisches Zeichen Was sollten Sie überprüfen?
Browser Laden Sie die Seite in einem anderen Browser oder in einem Inkognito-Fenster. Die Cookies der Website und die lokalen Daten Ihres Browsers.
WordPress Der Fehler tritt in mehreren Browsern auf, während die WordPress-Einstellungen geändert wurden. Die Adressen der Websites sowie die Plugins, die Weiterleitungen oder HTTPS verwalten.
Server Die Seite ist von verschiedenen Geräten aus nicht erreichbar, und der Server sendet bei jeder Anfrage eine Weiterleitung. Die für das Hosting geltenden Weiterleitungsregeln und die Einstellungen des Webservers.
Domain und DNS Adressen mit und ohne „www“ verhalten sich unterschiedlich oder verweisen nicht auf denselben Dienst. Die DNS-Einträge, die zur Domain und zum aktuellen Hosting-Anbieter gehören.

Schnelle Überprüfungen im Browser

Öffnen Sie dieselbe Webadresse in einem anderen Browser oder in einem Inkognito-Fenster. Wenn die Seite dort geladen wird, löschen Sie die Cookies der betreffenden Website im ursprünglichen Browser und versuchen Sie es erneut. Dieser Test hat keine Auswirkungen auf die Einstellungen der Website. Sollte sich die Seite auch im Inkognito-Modus nicht öffnen lassen oder derselbe Fehler in mehreren Browsern auftreten, fahren Sie mit der Überprüfung auf WordPress- und Serverseite fort.

Abweichungen auf Domain-, DNS- und Serverebene

Versuchen Sie, die Adressen mit „www“ und die Root-Domain separat aufzurufen, und prüfen Sie anschließend, ob beide zur gewünschten Adressvariante führen. Die DNS-Einträge leiten die Domain zum richtigen Ziel weiter, doch die Weiterleitungsregeln werden in der Regel auf dem Webserver oder der Website selbst umgesetzt. Ändern Sie die DNS-Einstellungen nicht allein deshalb, weil in der Dokumentation einer anderen Plattform ein bestimmter Eintrag als Lösung vorgeschlagen wird.

Die verschiedenen Dienste verwenden unterschiedliche DNS-Einstellungen und Eintragswerte. Überprüfen Sie die zu Ihrer Domain und Ihrem Webhosting gehörenden Einträge anhand der entsprechenden Dokumentation. Kopieren Sie beispielsweise nicht die A- oder CNAME-Einträge von Webflow in die Konfiguration eines anderen Dienstes: Die plattformspezifischen Werte können auf ein anderes Ziel verweisen und zu weiteren Zugriffsfehlern führen. In einer cPanel-Umgebung finden Sie die cPanel-Hosting-Informationen, die Ihnen einen Überblick über die Hosting-Einstellungen geben und direkt mit dieser Überprüfung in Verbindung stehen.

Behebung des Fehlers „Zu viele Weiterleitungen“ in sicherer Reihenfolge

Notieren Sie sich vor der Fehlerbehebung genau, wann und unter welcher Adresse der Fehler auftritt. So können Sie nach jeder Änderung mit demselben Test überprüfen, ob sich die Funktionsweise geändert hat. Nehmen Sie nicht mehrere Einstellungen gleichzeitig vor: Wenn der Fehler verschwindet oder sich verschlimmert, lässt sich leichter feststellen, welche Änderung ihn verursacht hat.

  1. Treten Sie den Fehler erneut auf. Rufen Sie die betroffene Seite auf und notieren Sie sich die vollständige Adresse, einschließlich des Protokolls, der „www“-Variante und des Pfads. Überprüfen Sie, ob sowohl die Startseite als auch eine bestimmte Unterseite betroffen sind.
  2. Führen Sie einen Browsertest durch. Versuchen Sie, die Seite in einem anderen Browser oder in einem Inkognito-Fenster zu laden. Wenn die Seite in einer der Umgebungen funktioniert, überprüfen Sie zunächst die lokalen Daten des Browsers und nehmen Sie keine Änderungen an der Serverkonfiguration vor.
  3. Erstellen Sie eine Sicherungskopie. Bevor Sie Änderungen an Dateien, Datenbank-Einstellungen oder der WordPress-Konfiguration vornehmen, sollten Sie eine Sicherungskopie Ihrer Dateien und der Datenbank erstellen. Notieren Sie sich zudem die ursprünglichen Werte, damit Sie diese bei Bedarf wiederherstellen können.
  4. Überprüfen Sie die WordPress-Einstellungen. Vergleichen Sie das Protokoll und die Domainvariante, die in den Feldern „WordPress-Adresse“ und „Website-Adresse“ verwendet werden. Überprüfen Sie anschließend die Plugins, die Weiterleitungen oder die HTTPS-Erzwingung verwalten. Ändern Sie jeweils nur eine relevante Einstellung.
  5. Überprüfen Sie die serverseitigen Regeln. Vergleichen Sie die auf dem WordPress-Hosting geltenden Weiterleitungen mit den WordPress-Einstellungen. Überprüfen Sie die .htaccess-Datei nur, wenn der jeweilige Hosting-Account und Webserver diese verwendet. Fügen Sie keinen allgemeinen Regelcode in eine unbekannte Umgebung ein.

Gezielte Überprüfung der WordPress-Einstellungen

Im Admin-Bereich finden Sie auf der Seite „Einstellungen → Allgemein“ die Felder „WordPress-Adresse“ und „Website-Adresse“. Verwenden Sie für beide Felder dasselbe Protokoll und dasselbe Domain-Format. Erstellen Sie beim Testen von Plugins eine Sicherungskopie, deaktivieren Sie ein einzelnes Plugin zur Umleitungsverwaltung und führen Sie anschließend denselben Ladetest erneut durch. Sollte sich das Ergebnis nicht ändern, stellen Sie den ursprünglichen Zustand wieder her, bevor Sie weitere Einstellungen vornehmen.

Serverkonfiguration und Wiederherstellung

Eine serverseitige Weiterleitung kann an sich korrekt sein, jedoch mit den Regeln von WordPress oder einem Plugin in Konflikt geraten. Überprüfen Sie die im Webhosting-Konto eingerichtete Zieladresse und die in WordPress verwendete endgültige Adressvariante. Wenden Sie keine spezifischen DNS-Einträge oder .htaccess-Regeln an, ohne über Kenntnisse der Funktionsweise des Webservers und des Webhosting-Kontos zu verfügen.

Sollte die Funktion Ihrer Website nach einer Änderung beeinträchtigt sein, stellen Sie bitte die gespeicherte Originaldatei oder -einstellung wieder her und überprüfen Sie die Website anschließend erneut. Bei cPanel-Hosting können Sie die mit Ihrem Hosting verbundenen Einstellungen über das cPanel-Hosting-Kontrollpanel einsehen. Sollte der Fehler mit serverseitigen Regeln zusammenhängen und die Änderung nicht sicher rückgängig gemacht werden können, bitten Sie um Unterstützung auf Hosting-Ebene.

Wann sollten Sie beim Fehler „Too many redirects“ Unterstützung auf Hosting-Ebene anfordern?

Wenn die Website in mehreren Browsern und auf verschiedenen Geräten denselben Fehler anzeigt, hängt das Problem wahrscheinlich nicht nur mit den lokalen Daten Ihres Browsers zusammen. Eine Überprüfung auf Hosting-Ebene ist auch dann angebracht, wenn die Anfrage wiederholt serverseitige Weiterleitungen erhält, der WordPress-Adminbereich nicht erreichbar ist oder der Fehler nach einer Änderung der Hosting-Einstellungen aufgetreten ist. Versuchen Sie nicht, wahllos neue Regeln hinzuzufügen, da diese die Ermittlung der Fehlerursache weiter erschweren können.

Die Anfrage nach Unterstützung ist effektiver, wenn die Betriebsumgebung und die bisherigen Überprüfungen genau dokumentiert sind. Die Wissensdatenbank von aWh kann Ihnen auch als Orientierungshilfe dienen, um die Einstellungen Ihres Webhostings zu überprüfen, bevor Sie eine Fehlerbeschreibung einreichen.

Welche Angaben sollten Sie im Support-Ticket machen?

Beschreiben Sie den Fehler so, dass der zuständige Techniker das Problem nachvollziehen kann. Geben Sie die genaue Adresse der betroffenen Seite, die im Browser angezeigte Fehlermeldung sowie den Zeitpunkt und die Umstände an, unter denen Sie das Problem festgestellt haben. Geben Sie bitte auch an, ob das Problem in einem anderen Browser oder auf einem anderen Gerät ebenfalls auftritt.

  • Notieren Sie bitte, wann der Fehler aufgetreten ist und welche Seiten davon betroffen sind.
  • Bitte listen Sie die zuvor geänderten WordPress-Einstellungen, Plugins sowie Domain- oder Serverkonfigurationen auf.
  • Beschreiben Sie bitte, welche Prüfungen Sie durchgeführt haben und ob sich das Ergebnis nach den einzelnen Tests verändert hat.
  • Bitte geben Sie in der Fehlerbeschreibung keine Passwörter, Anmeldedaten, geheimen Schlüssel oder andere vertrauliche Zugangsdaten an.

Falls Sie eine Datei oder Konfiguration aus einem Backup wiederhergestellt haben, geben Sie dies bitte ebenfalls an. Die chronologische Auflistung der Änderungen hilft dabei, die durch den Betrieb von WordPress bedingten Weiterleitungen von den auf dem Hosting-Server geltenden Regeln zu unterscheiden. Genaue Angaben reduzieren unnötigen Aufwand und ermöglichen eine gezieltere Fehlersuche auf Serverseite.

Wie kann die richtige Hosting-Umgebung helfen?

Die Konsistenz der Einstellungen Ihrer Website und Ihres Webhostings erleichtert die Fehlererkennung. Wenn die in WordPress verwendete Adresse, die HTTPS-Einstellungen und die Weiterleitungen des Webhostings alle auf dieselbe endgültige Domain-Variante verweisen, ist die Wahrscheinlichkeit widersprüchlicher Regeln geringer. Bei der Auswahl der WordPress-Betriebsumgebung ist die Verfügbarkeit des vorinstallierten WordPress sowie des WordPress Toolkit Deluxe gegeben.

Der professionelle Support von aWh steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Sollte der Fehler „too many redirects“ in mehreren Umgebungen auftreten oder eine Überprüfung der Serverkonfiguration erforderlich sein, wenden Sie sich bitte an den Hosting-Support. Entdecken Sie die Lösungen für Webhosting von aWh und wählen Sie die Umgebung, die den Betriebsanforderungen Ihrer Website am besten entspricht.

Stellen Sie den zuverlässigen Betrieb Ihrer Website wieder her

Dokumentieren Sie nach der Behebung des Fehlers die geänderten Einstellungen und bewahren Sie eine Sicherungskopie der funktionierenden Konfiguration auf. So können Sie bei einem späteren Update oder einer Umstellung den neuen Zustand leichter mit dem vorherigen vergleichen. Sollte der Fehler „too many redirects“ erneut auftreten, helfen Ihnen die Aufzeichnungen dabei, schneller festzustellen, nach welcher Änderung das Problem aufgetreten ist.

Für einen stabilen Betrieb ist es wichtig, dass die Einstellungen von WordPress, der Domain und dem Webhosting aufeinander abgestimmt sind. aWh bietet Webhosting-Lösungen mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Webhosting-Branche an. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl der geeigneten Umgebung die betrieblichen Anforderungen Ihrer Website sowie die für Sie erforderlichen Verwaltungsmöglichkeiten.

Sehen Sie sich die Webhosting-Lösungen von aWh an und wählen Sie die für Ihre Website passende Option aus. Die sorgfältig dokumentierten Einstellungen und die einheitliche Hosting-Konfiguration bilden eine gute Grundlage dafür, dass Ihre Website Ihre Besucher zuverlässig bedient.

Häufig gestellte Fragen zum Weiterleitungsfehler

Was genau bedeutet der Fehler „ERR_TOO_MANY_REDIRECTS“?

Das bedeutet, dass der Browser wiederholt weitergeleitet wird und die endgültige Adresse der angeforderten Seite nicht öffnen kann. Der Fehler „Too many redirects“ gibt allein keinen Aufschluss darüber, welche Einstellung das Problem verursacht. Beispielsweise können nacheinander eine Regel, die auf HTTPS umleitet, und eine weitere Regel, die zurück auf HTTP umleitet, aktiviert werden. Um die genaue Ursache zu ermitteln, überprüfen Sie bitte separat die Einstellungen des Browsers, der Website und des Servers.

Können die Cookies Ihres Browsers den Fehler „Zu viele Weiterleitungen“ verursachen?

Ja, aufgrund eines für eine Website gespeicherten Cookies oder eines früheren Browserstatus kann der Fehler möglicherweise nur in Ihrem Browser auftreten. Versuchen Sie, dieselbe Seite in einem Inkognito-Fenster oder in einem anderen Browser zu öffnen. Wenn sie dort ordnungsgemäß geladen wird, löschen Sie die Cookies dieser Website und wiederholen Sie den Versuch. Sollte der Fehler in mehreren Browsern und auf verschiedenen Geräten auftreten, ist es wahrscheinlicher, dass die Einstellungen der Website genauer überprüft werden müssen.

Warum tritt der Fehler auch im WordPress-Adminbereich auf?

Der Zugriff auf das Admin-Panel kann ebenfalls fehlschlagen, wenn die Installationsadresse von WordPress und die den Besuchern angezeigte Website-Adresse unterschiedliche Protokolle oder Domain-Varianten verwenden. Auch eine HTTPS-Einstellung oder ein Weiterleitungs-Plugin können zu diesem Problem beitragen. Sollten Sie sich aus diesem Grund nicht anmelden können, ändern Sie bitte keine Datenbankwerte willkürlich. Sichern Sie zunächst die Dateien und die Datenbank und überprüfen Sie anschließend, ob zuvor Änderungen an der Adresse oder an Plugins vorgenommen wurden.

Behebt die Umstellung auf HTTPS den Fehler „Too many redirects“?

Nicht unbedingt. HTTPS allein behebt den Fehler nicht, wenn die Website, der Webhost oder ein zwischengeschalteter Dienst die Anfragen in unterschiedliche Richtungen umleitet. Beispielsweise wechselt eine Einstellung auf HTTPS, während eine andere den Browser zurück zu HTTP leitet. Stellen Sie zunächst fest, welche Ebene die Weiterleitung verwaltet, und ändern Sie nur die entsprechende Einstellung. Deaktivieren Sie die Verschlüsselung oder den Schutz der Website nicht versuchsweise.

Kann ein DNS-Fehler die Weiterleitungsschleife verursachen?

Das DNS ordnet in der Regel den Domainnamen dem zugehörigen Server zu, führt jedoch nicht selbst die HTTP-Weiterleitung der Website durch. Die Konfiguration kann dennoch wichtig sein, wenn beispielsweise die Adresse mit „www“ und die ohne „www“ zu unterschiedlichen Servern führen und dort unterschiedliche Weiterleitungsregeln gelten. Bitte lesen Sie vor der Überprüfung die Anleitung zur Domain und zum Webhosting. Verwenden Sie A- oder CNAME-Einträge, die für andere Plattformen vorgesehen sind, nicht automatisch.

Was soll ich tun, wenn der Fehler in allen Browsern auftritt?

Sollten Sie dasselbe Problem in mehreren Browsern feststellen, notieren Sie sich bitte die betroffene URL und den Zeitpunkt, zu dem der Fehler aufgetreten ist. Überprüfen Sie, ob das Problem die Startseite, den Administrationsbereich oder nur eine Unterseite betrifft. Sehen Sie sich anschließend die letzten Änderungen an WordPress und am Webhosting an. Erstellen Sie vor Änderungen an Dateien oder der Datenbank eine Sicherungskopie. Falls Sie keinen Zugriff auf serverseitige Weiterleitungen haben, leiten Sie die aufgezeichneten Daten bitte an den Support von aWh weiter.

Kann eine Änderung der .htaccess-Datei den Fehler beheben?

Ja, wenn die Regel in dieser Datei die Ursache für die Endlosschleife ist, doch die .htaccess-Datei wird nicht in jeder Hosting-Umgebung verwendet. Überprüfen Sie vor der Bearbeitung den Webserver-Typ und sichern Sie die Originaldatei. Fügen Sie keinen allgemeinen Weiterleitungscode ein, nur weil er auf einer anderen Website als Lösung aufgeführt ist. Führen Sie die Änderungen nacheinander durch und überprüfen Sie anschließend die Startseite sowie die betreffende URL.

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